- Forschung - Bevölkerungsökonomie - LMU München
Bevölkerungsökonomie
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Forschung

Die Frage nach den Determinanten langfristiger Wirtschaftsentwicklung steht seit jeher im Mittelpunkt der volkswirtschaftlichen Forschung. Wie kam es etwa zu den rasanten Veränderungen in der Wirtschaftsentwicklung im Zusammenhang mit der industriellen Revolution, oder aus welchen Gründen haben viele Länder bis heute keinen derartigen Entwicklungsschub erfahren?

Die Forschungsaktivitäten des Seminars für Bevölkerungsökonomik befassen sich mit den Wechselwirkungen zwischen der Bevölkerungsstruktur und der Wirtschaftsentwicklung.

Ein Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit der Rolle des Lebensumfelds und der demographischen Struktur für die langfristige Dynamik des Entwicklungsprozesses. Im Mittelpunkt stehen dabei Veränderungen in der Lebenserwartung sowie im Fertilitäts- und Ausbildungsverhalten.

Zweifellos sind auch Institutionen eine zentrale Entwicklungsdeterminante. Aber wie entstehen und verändern sich Institutionen, und warum bleiben Institutionen bestehen, selbst wenn sie die Wirtschaftsentwicklung behindern? Ein zweiter Forschungsschwerpunkt befasst sich mit diesen Fragen und untersucht die Rolle von Ungleichheit, kulturellen Faktoren und Präferenzen in diesem Kontext.

Präferenzen und Einstellungen spielen auch in anderen Zusammenhängen eine wichtige Rolle für wirtschaftliches Handeln und letztlich für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Verteilung von solchen Einstellungen in der Bevölkerung steht daher im Mittelpunkt eines weiteren Forschungsschwerpunkts. Wie misst man beispielsweise Risikotoleranz, Geduld oder Vertrauen? Woher kommen Präferenzen, wovon werden sie beeinflusst, und welche wirtschaftliche Relevanz haben sie? Weitere Forschungsprojekte befassen sich mit Themen aus den Bereichen Arbeitsmärkte, Personalökonomik und Bildungsökonomik.

In der Lehre deckt der Lehrstuhl Pflichtveranstaltungen in der Makroökonomik ab und bietet verschiedene Veranstaltungen zu Themen wie Wachstumsökonomik, Arbeitsmarktforschung, und Personalökonomik an.